Kurzgutachten oder Verkehrswertgutachten?

Unterschiede, Beschreibung, Leistungsumfang


Ein Kurzgutachten und ein Verkehrswertgutachten unterscheiden sich im Wesentlichen im Aufwand und Umfang. Lesen Sie dazu folgende Gegenüberstellung.

 

Ein Verkehrswertgutachten nach § 194 BauGB ist eine sehr ausführliche und aufwendige Expertise zu einer Immobilie. Es gibt Anwendungsfälle (Scheidung, Erbauseinandersetzung etc.), bei denen die Erstellung eines solch umfangreichen Gutachtens unumgänglich ist oder sogar gefordert wird. Ein Verkehrswertgutachten muss vor Gericht und vor Behörden Bestand haben. Es ist sehr detailliert und beschreibt ausführlich das bewertete Objekt und konkret seine wertbeeinflussende Faktoren.

 

Neben dem Studium der Bauunterlagen (Pläne, Grundrisse, Ansichten, Wohn- u. Nutzflächenberechnungen, Brutto-Grundflächenermittlung) müssen u. U. Auskünfte bei öffentlichen Registern (Baulastenverzeichnis, Denkmalschutzverzeichnis, Altlastenkataster etc.) eingeholt werden. Bei der Erstattung eines Verkehrswertgutachtens wird mindestens ein zweites Verfahren (Sachwertverfahren vs. Ertragswertverfahren) als Kontrollinstanz angewendet.

 

Doch nicht in jeder Situation ist ein solch aufwendiges Verkehrswertgutachten erforderlich. Ein Kurzgutachten beschränkt sich im Wesentlichen auf die reine Wertermittlung, ohne ausführlich Beschreibung und Dokumentation. Es wird auch nur ein Wertermittlungsverfahren angewendet. Je nach nach Nutzungsart der Immobilie wird das sog. Sachwertverfahren (z. B. bei selbstgenutzten Immobilien) oder das sog. Ertragswertverfahren (vornehmlich bei vermieteten Immobilien) angewandt.

 

Treffen Sie Ihre Wahl!

 

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